Ideen voranbringen. Entwicklung begleiten. Wirkung entfalten.
Die Förderprogramme der Deubener Stiftung.
Mikroförderung – Kleine Mittel, große Wirkung
Mit unserer Mikroförderung unterstützen wir kleine, schnell umsetzbare Projekte, die Kindern und Jugendlichen in Bielefeld und der Region direkt zugutekommen. Das Programm richtet sich an Kitas, Schulen, Sportvereine, Kulturgruppen, Jugendinitiativen und Nachbarschaftsprojekte, die mit einem überschaubaren Budget viel bewirken möchten. Gefördert werden Vorhaben, die jungen Menschen neue Teilhabemöglichkeiten eröffnen, Barrieren abbauen oder gemeinschaftsstiftende Aktivitäten ermöglichen. Die Mikroförderung eignet sich besonders für Projekte, die kurzfristig starten sollen, rasch Wirkung zeigen und nah an der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen liegen.
Förderkonditionen:
- Die Fördersumme beträgt bis zu 5.000 Euro mit einer Laufzeit von maximal einem Jahr. Fortsetzungsanträge sind nicht vorgesehen.
- Anträge können ganzjährig eingereicht werden; das Verfahren ist bewusst einfach gehalten. Benötigt werden eine kurze Projektbeschreibung, ein schlanker Zeit- und Finanzplan sowie ein Hinweis zur geplanten Öffentlichkeitsarbeit. Eine umfängliche Öffentlichkeitsarbeit unter konsequenter Verwendung des Stiftungslogos stellt eine zentrale Bedingung für eine Förderung dar.
Ablauf & Nachweise:
Die Fördermittel werden auf Grundlage der im Antrag angegebenen Fälligkeitsdaten in Tranchen ausgezahlt. Zu Beginn und am Ende des Projekts reichen die Geförderten kurze Berichte sowie ausgewählte Fotos ein, die – inklusive geklärter Bildrechte – auf der Website der Stiftung veröffentlicht werden. Nach Abschluss ist ein knapper Berichts- und Evaluationsbogen auszufüllen, der die wichtigsten Ergebnisse der Förderung dokumentiert.
Einreichungs- und Entscheidungsprozess:
Der Antrag wird von den Antragstellern inklusive vollständiger Kontaktdaten in Form eines PDF-Dokumentes an den Vorstand der Stiftung (vorstand@deubener-stiftung-bielefeld.de) übermittelt. Nach Eingang berät sich der Vorstand mit den Expert*innen und entscheidet im Regelfall im Laufe eines Monats nach Einreichung des Antrages über die Förderung.
Die Mikroförderung soll ermöglichen, dass gute Ideen schnell und unkompliziert umgesetzt werden können – und zwar dort, wo Kinder und Jugendliche sie unmittelbar erleben. Ziel ist ein niedrigschwelliger, unbürokratischer und praxisnaher Zugang zu Fördermitteln.
Ergänzende Dokumente zum Download:
Steckbrief zur Mikroförderung
Vorlage Berichts- und Evaluationsbogen Mikroförderung
Projektförderung – Strukturen stärken, Wirkung sichern
Mit unserer Projektförderung unterstützen wir größere Vorhaben für Kinder und Jugendliche in Bielefeld und der Region. Sie sollen neue Teilhabechancen eröffnen und Strukturen langfristig im Hinblick auf ihre Wirkung stärken. Das Angebot richtet sich an gemeinnützige Träger, Verbände und Kommunen. Gefördert werden Projekte, die Kooperationen aufbauen, bewährte Angebote weiterentwickeln oder neue Ansätze mit Modellcharakter erproben. Im Mittelpunkt stehen Vorhaben, die Beteiligung ermöglichen, Inklusion fördern und demokratisches Handeln im Alltag erlebbar machen. Die Stiftung versteht sich dabei als Förderin und verlässliche Partnerin. Sie begleitet die Projekte, unterstützt fachlich bei Bedarf und macht erfolgreiche Ansätze in der Öffentlichkeit sichtbar.
Förderkonditionen:
- Gefördert werden Projekte mit einem Förderbedarf von bis zu 100.000 Euro. Die Laufzeit beträgt in der Regel ein bis zwei Jahre. Bei Bedarf kann eine Fortsetzung beantragt werden. Die Ausschreibung erfolgt jährlich. Bewerbungsschluss ist der 31. März. Nach Prüfung der Anträge entscheidet die Stiftung, ob eine zweite Antragsrunde stattfindet. Falls ja, endet die zweite Frist am 30. September.
- Der Antrag darf höchstens fünf Seiten lang sein – zuzüglich eventueller Anlagen. Er beschreibt verständlich, was das Projekt erreichen und wie es wirken soll. Außerdem enthält er einen Zeit- und Maßnahmenplan sowie eine Finanzierungsplanung, in der auch Eigen- und Fremdmittel aufgelistet sind. Ergänzend sollte kurz beschrieben werden, wie der Projekterfolg evaluiert und nach außen kommuniziert wird.
Ablauf & Nachweise:
Die Fördermittel werden in mehreren, zuvor vereinbarten Tranchen ausgezahlt. Zur Halbzeit des Projekts reichen die Geförderten einen kurzen Zwischenstand ein. Am Schluss folgt ein ausführlicher Bericht auf Basis eines Berichts- und Evaluationsbogens – inklusive Sach- und Finanzteil sowie einer Einschätzung der erreichten Wirkung. Auch Transparenz und Sichtbarkeit des Projektes sind verbindlich sicherzustellen. Die Stiftung ist in allen Materialien mit Logo zu nennen. Zum Bekanntmachen und -halten des Projektes sind zu Beginn, während der Laufzeit und zum Abschluss kurze Beiträge mit Text und geeignetem Bildmaterial für Website und Social Media zu veröffentlichen.
Entscheidung
Der Antrag wird als PDF-Dokument mit vollständigen Kontaktdaten an die offizielle E‑Mail-Adresse des Stiftungsvorstands geschickt. Der Vorstand prüft den Antrag gemeinsam mit den zuständigen Expert*innen und trifft in der Regel innerhalb eines Monats nach Eingang die Förderentscheidung. Die Projektförderung unterstützt innovative Vorhaben, die neue Wege gehen und anderen als Beispiel dienen können. Sie hilft dabei, Angebote für Kinder und Jugendliche dauerhaft zu verbessern und ihnen mehr Mitsprache und bessere Teilhabe zu ermöglichen.
Ergänzende Dokumente zum Download:
Steckbrief zur Projektförderung
Vorlage Berichts- und Evaluationsbogen Projektförderung Eigene Projekte
Eigene Projekte – Impulse gemeinsam umsetzen
In unseren eigenen Projekten setzen wir Vorhaben um, die aus unserem Profil heraus entstehen und wichtige Themen in der Region voranbringen. Entscheidend ist, dass Kinder und Jugendliche in Bielefeld und Umgebung direkt und spürbar profitieren. Ziel ist die Entwicklung regionaler Leuchtturmprojekte, die Neues ausprobieren, Orientierung geben und langfristige Wirkung entfalten. Die Ideen dafür kommen aus dem Expert*innenrat, dem Vorstand, dem Beirat oder von engagierten Bürgern. Grundlage für die Umsetzung bildet jeweils eine Projektskizze, die Ziele, Zielgruppen und Vorgehen nachvollziehbar beschreibt, den Modellcharakter begründet und einen realistischen Zeit- und Finanzplan mit Tranchen enthält. Die Projekte werden entweder von uns selbst durchgeführt oder zusammen mit passenden Partnern. Das können Kommunen, Hochschulen, Vereine, Stiftungen, Wohlfahrtsverbände sowie Gruppen und Initiativen vor Ort sein.
Rahmen und Ressourcen
Fördersumme und Laufzeit werden vom Vorstand für jedes Projekt festgelegt. Umfang und Anspruch orientieren sich in der Regel an den Kriterien der Projektförderung.
Ablauf, Sichtbarkeit und Berichte
Bei all unseren Projekten gehört Öffentlichkeitsarbeit verbindlich dazu. Zu Projektbeginn, mindestens einmal im Jahr und zum Abschluss stellen die Projektträger Texte und Bildmaterial für die Website der Stiftung bereit. Zusätzlich sind uns Beiträge für Presse und Social Media ausdrücklich willkommen. Über den Verlauf informiert ein jährlicher Zwischenbericht. Am Ende folgt ein Abschlussbericht nach den Standards der Projektförderung.
Auswahl und Entscheidung
Organisationen von außen können den Vorstand der Stiftung über die offizielle E‑Mail-Adresse direkt ansprechen und ihre Projektidee kurz vorstellen. Passt die Idee zum Profil der Stiftung, wird sie gemeinsam weiterentwickelt, mit Expert*innen besprochen und – wenn alles stimmig ist – zu einem eigenen Projekt der Stiftung weitergeführt. So entstehen Projekte, die für die Region echten Mehrwert schaffen und neue Impulse für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen setzen.
Ergänzende Dokumente zum Download:
Steckbrief zu Eigene Projekte
Vorlage Berichts- und Evaluationsbogen Projektförderung Eigene Projekte